info@rockmytrail.de     0170 2141982

 

1. Vertragsinhalt, Veranstalter

Leistungsgegenstand ist die Veranstaltung von längstens eintägigen Mountainbike-Touren/Kursen für Teilnehmer mit eigenen Fahrrädern, auch abseits von öffentlichen Straßen. In dieser Einzelleistung sind die An- und Abreise sowie Unterkunft und Verpflegung nicht enthalten. Während der von ihm geplanten Touren hat der Veranstalter bzw. dessen Hilfsperson (Guide) die Teilnehmergruppe lediglich wegweisend zu begleiten; darüber hinaus obliegen dem Veranstalter bzw. dessen Hilfsperson keine weiteren Pflichten (z.B. Aufsichtspflichten).

Im Rahmen von Mountainbike-Kursen vermittelt der Veranstalter bzw. dessen Hilfsperson zusätzlich die jeweiligen Kursinhalte („Basic-Kurs“, „Advanced-Kurs“, „Expert“ oder “Special Kursen”).

Über den Inhalt der jeweiligen Veranstaltung sind den Teilnehmern im Vorfeld Informationen zugänglich (z.B. auf der Homepage des Veranstalters unter www.rockmytrail.de). Änderungen im jeweiligen Veranstaltungsablauf und insbesondere im Tourenverlauf bleiben aus sachgerechten Gründen (z.B. Witterungs- oder Straßenverhältnisse, etc.) vorbehalten, soweit vom Gesamtzuschnitt der Veranstaltung nicht erheblich abgewichen wird.

Veranstalter ist die Firma „rock my trail“, Inh. Daniel von Kossak, 51580 Reichshof Oberagger.

 

2. Vertragsabschluss, Zahlung

Preisangaben des Veranstalters in Werbeinformationen sind freibleibend und unverbindlich. Die Teilnahmepreise

beinhalten die gesetzliche Umsatzsteuer, soweit die Umsätze steuerpflichtig sind.

Mit Zugang der Anmeldung in Textform (z.B. Brief, Fax, eMail) trägt der Teilnehmer dem Veranstalter den

Abschluss des Vertrages verbindlich an. Mit der Anmeldung werden zugleich die Teilnahmebedingungen und Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Veranstalters anerkannt. Der Vertrag kommt durch Annahme in Gestalt einer Anmeldungsbestätigung und/oder Rechnung in Textform zustande. Eine abweichende Anmeldungsbestätigung und/oder Rechnung (z.B. bei ausgebuchtem Wunschtermin) stellt ein neues Angebot dar, welches für eine Dauer von 14 Tagen gültig bleibt und innerhalb dieser Frist vom Teilnehmer entweder in Textform oder durch schlüssiges Verhalten (z.B. Zahlung) angenommen werden kann.

Minderjährige Teilnehmer bedürfen der Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter und dürfen nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten teilnehmen. Daneben verlangt der Veranstalter für die Anmeldung eine schriftliche Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten.

Der gesamte Teilnahmepreis (Fahrtechnikkurse) ist im Voraus bis spätestens 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn durch Überweisung auf das angegebene Bankkonto zu zahlen, soweit nicht die Barzahlung bei Veranstaltungsbeginn schriftlich vereinbart wurde.

Bei Reisen gilt folgendes:

Wird dein Platz nicht ersetzt fallen folgende Stornogebühren an:

bis zum 30. Tag vor Veranstaltungsbeginn = 20 % des Reisepreises,

ab dem 29. Tag vor Veranstaltungsbeginn = 35 % desReisepreises,

ab dem 19. Tag  vor Veranstaltungsbeginn = 65 % desReisepreises,

ab dem 09. Tag vor Veranstaltungsbeginn = 85 % desReisepreises

bei Nichtantritt = 100 % des Reisepreises.

 

3. Mindestteilnehmerzahl

Für die jeweilige Veranstaltung bedarf es einer Mindestteilnehmerzahl von 4 Personen.

4. persönliche Teilnahmevoraussetzungen

Spätestens mit Anmeldung bestätigt der Teilnehmer, dass er sich darüber im Klaren ist, dass es sich bei Mountainbike-Fahrten im Offroad-Bereich und insbesondere bei Downhill-Fahrten in steilem Gelände um körperlich anstrengende und erhöht unfallgefährdete Aktivitäten handelt. Jeder Teilnehmer muss daher fahrtüchtig und von seiner körperlichen Konstitution in der Lage sein, den spezifischen Anforderungen der jeweiligen Veranstaltung gesundheitlich gewachsen zu sein (im Zweifelsfall ist vor der Anmeldung ärztlicher Rat einzuholen). Der Teilnehmer darf keinesfalls unter dem Einfluss beeinträchtigender Substanzen stehen (z.B.Alkohol, Betäubungsmittel/Drogen, Medikamente o.ä.).

Jeder Teilnehmer hat zu der Veranstaltung sein eigenes Fahrrad mitzubringen und selbst dafür Sorge zu tragen, dass sich sein Fahrrad in einem technisch einwandfreien und der Straßenverkehrszulassungsordnung entsprechenden Zustand befindet. Für den ordnungsgemäßen Zustand des Fahrrades ist allein der Teilnehmer verantwortlich, ebenso für die notwendige Reparatur von während der Tour auftretender technischer Defekte.

Jeder Teilnehmer hat wetterfeste Kleidung und geeignete Schutzausrüstung mitzubringen und anzulegen, insbesondere bei der Fahrt stets einen Sturzhelm zu tragen. Für den ordnungsgemäßen Zustand seiner Kleidung und Schutzausrüstung ist allein der Teilnehmer verantwortlich.

Jeder Teilnehmer hat die Straßenverkehrsordnung sowie die Weisungen des Veranstalters bzw. dessen Hilfsperson zu befolgen.

Jeder Teilnehmer hat auf den sicheren und geordneten Ablauf der Veranstaltung Rücksicht zu nehmen und sich entsprechend seiner fahrerischen Fähigkeiten stets so zu verhalten, dass er weder sich selbst noch andere Teilnehmer oder sonstige Dritte bzw. fremdes Eigentum gefährdet. Für minderjährige Teilnehmer hat der begleitende Erziehungsberechtigte seiner Aufsichtspflicht nachzukommen, ohne dass dem Veranstalter daneben eine vertragliche Aufsichtspflicht erwächst.

 

5. Teilnahmeausschluss

Der Teilnehmer ist selbst dafür verantwortlich, dass er sämtliche Teilnahmevoraussetzungen gemäß Ziff. 4 erfüllt. Wird von Seiten des Veranstalters festgestellt, dass diese Voraussetzungen nicht oder nur teilweise erfüllt werden, so ist er bzw. dessen Hilfsperson berechtigt, den Teilnehmer ganz oder teilweise von der Veranstaltung auszuschließen. Außer bei schweren oder sicherheitsrelevanten Verstößen bedarf es zuvor einer vergeblichen mündlichen Abmahnung.

Im Falle eines solchen Teilnahmeausschlusses besteht kein Anspruch auf gänzliche oder anteilige Rückerstattung des Teilnahmepreises, ebenso wenig wie auf etwaige ausschlussbedingte Mehrkosten (z.B. für Taxi, Bahn, zusätzliche Unterkunft o.ä.).

 

6. Haftungsausschluss

Soweit nicht durch gesonderte Individualvereinbarung ein weitergehenderer Haftungsausschluss vereinbart

wird, bestimmt sich die Haftung des Veranstalters wie folgt:

Die Haftung des Veranstalters auf Schadensersatz ist gleich aus welchem Rechtsgrund (insbesondere bei vor-/vertraglicher Pflichtverletzung und deliktischer Haftung) ausgeschlossen bzw. im Falle leicht fahrlässiger Verletzung von den in Ziff. 1 genannten wesentlichen Vertragspflichten auf vertragstypisch vorhersehbare Schäden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten im Sinne von Ziff. 1 sind solche, die dem Vertrag sein Gepräge geben und auf die der Teilnehmer vertrauen darf.

Die vorstehenden Haftungsausschlüsse und -beschränkungen gelten nicht für die Haftung des Veranstalters wegen Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, bei Abgabe von Garantien oder Zusicherungen, aus Gefährdungstatbeständen oder wegen Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

Durch die vorstehenden Bestimmungen ist eine Änderung der gesetzlichen oder richterlichen Beweislastverteilung nicht bezweckt.

Vorstehende Ausschlüsse oder Begrenzungen der Haftung gelten auch für Hilfspersonen des Veranstalters entsprechend.

Im Falle des Aufwendungsersatzes gelten die vorstehenden Bestimmungen entsprechend.

 

7. witterungsbedingte Folgen, vertragliches Sonderkündigungsrecht

Mountainbike-Touren unterliegen unweigerlich naturgegebenen Witterungseinflüssen, die deshalb weder eine Störung der Geschäftsgrundlage noch einen Mangel darstellen. Erforderlichenfalls haben sich die Vertragsparteien auch noch kurz vor Veranstaltungsbeginn über die aktuellen Witterungsverhältnisse auszutauschen.

Ist die Durchführung der Veranstaltung infolge bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt (z.B. extreme Witterungseinflüsse), steht sowohl dem Veranstalter als auch den Teilnehmern ein Sonderkündigungsrecht mit sofortiger Wirkung zu. Sofern mit den Teilnehmern kein Ersatztermin abgestimmt werden kann, werden bereits geleistete Zahlungen der Teilnehmer unverzüglich zurückerstattet. Darüber hinaus kommt der Veranstalter nicht für sonstige Aufwendungen oder

Schäden auf, die den Teilnehmern in Zusammenhang mit der versuchten oder erneuten Inanspruchnahme der

Leistung entstehen (z.B. An- und Abreise, Unterkunft, etc.). Im Falle bereits erbrachter oder zur Beendigung noch zu erbringender Teilleistungen kann der Veranstalter eine in angemessenem Verhältnis zur ganzen Leistung stehende Entschädigung verlangen.

Die vorstehenden Bestimmungen zum Sonderkündigungsrecht gelten auch sonst entsprechend, wenn entweder der Veranstalter oder der Teilnehmer ohne Verschulden an der Wahrnehmung der Veranstaltung gehindert ist (z.B. Krankheit o.ä.). Ergänzend behält sich der Veranstalter bei kurzfristiger Kündigung des Teilnehmers innerhalb der letzten 10 Tage vor Veranstaltungsbeginn die Erhebung von Stornierungskosten bis max. 20,00 EUR vor, falls der freigewordene Teilnahmeplatz nicht mehr anderweitig besetzt werden kann.

Die vorstehenden Bestimmungen zum Sonderkündigungsrecht gelten ferner für den Veranstalter entsprechend, wenn die in Ziff. 3 genannte Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird. Ergänzend hat alsdann der Veranstalter die Kündigung spätestens bis 10 Tage vor Veranstaltungsbeginn in Textform zu erklären. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Gewährleistungsvorschriften, soweit in Ziff. 6 und 7 nicht abweichend geregelt.

 

8. Datenschutzklausel, Bild- und Tonaufnahmen

Die im Rahmen des Vertragsabschlusses erhaltenen Daten der Teilnehmer werden vom Veranstalter im zur Vertragsdurchführung erforderlichen Umfang gespeichert. Solange der Teilnehmer nicht widerspricht, dürfen die gespeicherten Daten auch zur künftigen Information über neue Veranstaltungen genutzt werden. Eine Weitergabe der gespeicherten Daten an Dritte findet nicht statt. Während der Veranstaltung ist der Veranstalter berechtigt, urheberrechtlich geschützte Bild- und Tonaufnahmen zu erstellen. Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass auch Bildaufnahmen, die ihn als Veranstaltungsteilnehmer zeigen, vom Veranstalter zu Informations- und Werbezwecken aufgezeichnet, verwendet, vervielfältigt sowie veröffentlicht werden (z.B. auf der Homepage des Veranstalters). Diese Einwilligung des Teilnehmers erfolgt unentgeltlich sowie zeitlich und räumlich unbeschränkt.

 

9. Nebenabreden, anwendbares Recht, Gerichtsstand, salvatorische Klausel, Schlusserklärung

Zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses existieren keine Nebenabreden. Änderungen und Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Dies gilt auch für die Abbedingung dieser Schriftformklausel.Vorbehaltlich zwingender internationalprivatrechtlicher Vorschriften ist deutsches Recht maßgebend. Vorbehaltlich unabdingbarer inländischer Gerichtsstände gilt als Gerichtsstand der Sitz des Veranstalters. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen und Allgemeinen Geschäftsbedingungen gegen zwingendes Recht verstoßen oder aus anderen Gründen nichtig oder unwirksam sein, so bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmungen tritt eine solche, die dem wirtschaftlich Bezweckten in rechtswirksamer Weise am nächsten kommt. Vorbehaltlich einer Vertragsannahme durch den Veranstalter (vgl. Ziff. 2) bestätigt der Teilnehmer mit seiner

Unterschrift bereits vorab, dass ihm mögliche Unfall- und Verletzungsgefahren bekannt sind. Zugleich erkennt er die vorstehenden Teilnahmebedingungen und Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Veranstalters an, insbesondere erklärt er ausdrücklich seine Kenntnisnahme und Einwilligung hinsichtlich des Haftungsausschlusses gemäß Ziff. 6.